Clubmeisterschaften 2017 - TC Tussenhausen-Mattsies

   
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TC Aktuell

Vereinsinterne Clubmeisterschaften

18.07. bis
17.09.2017

Die vereinsinternen Clubmeisterschaften sind wie in jedem Jahr das "Salz in der Suppe" und gleichzeitig der sportlichen Höhepunkt des Tennis-Sommers! Auch heuer werden wieder alle Konkurrenzen innerhalb eines gemeinsamen Zeitraums ausgespielt. Der Vorteil: Zum einen können auch diejenigen dabei sein, die z.B. aufgrund von Urlaubsabwesenheit bei einer bestimmten Meisterschaft nicht hätten dabei sein können. Zum anderen kann sich jeder nach Lust und Zeit sowie Verfügbarkeit der jeweiligen Gegner seine Matches besser einteilen oder planen!


Letztendlich kommen auch alle Tennisfans und Interessierte auf ihre Kosten, denn auch nach der Verbandsrunde sowie während der Urlaubszeit bis fast zum Ende der Saison gibt es auf unseren Plätzen mehr oder weniger regelmäßig spannende Matches zu verfolgen. Und sicher ist auch heuer wieder die ein oder andere Überraschung dabei...


Dabei sein konnten alle Aktive unseres Vereins, je nach Anmeldungen können auch zwei Leistungsgruppen gebildet werden. Der Meldeschluss war am Montag dem 17. Juli nach dem Doppelabend bei der Auslosung. Gespielt werden konnte dann gleich ab Dienstag dem 18. Juli. Die Titelkämpfe sollten sich ursprünglich bis einschl. Sonntag dem 17. September erstrecken, dass die Aktiven ausreichend Zeit hatten, ihre (neuen) Meister zu ermitteln. Leider reichte dieser Zeitraum einmal mehr nicht, um alle Konkurrenzen auszuspielen. Diesmal waren es die Senioren, die sich hierfür nicht nur etwas mehr Zeit gelassen hatten...


Selbstverständlich wurden allein sowohl für die Teilnahme wie auch für die Platzierungen wieder wichtige und viele TC Turnierpunkte vergeben!


Nachfolgend sind alle angebotenen Konkurrenzen aufgeführt. Mit einem Klick springt Ihr direkt zur gewünschten Konkurrenz und seht weitere Informationen hierzu.

Konkurrenz

Status

Mixed

Ausgespielt!

Damen-Doppel

Abgesagt!

Seniorinnen-Doppel

Abgesagt!

Herren-Doppel

Ausgespielt!

Senioren-Doppel

Abgesagt!

Damen-Einzel

Abgesagt!

Seniorinnen-Einzel

Abgesagt!

Herren-Einzel

Ausgespielt!

Senioren-Einzel

Ausgespielt!

Mixed:

Mindestanzahl:

3 Paarungen (je Alters- oder Leistungsklasse)

Meister (2016):

Katharina Bräutigam und Werner Hillebrand

Je nach Interesse und Beteiligung hätte neben der A- auch wieder eine B-Konkurrenz und natürlich auch eine Senioren-Klasse ausgespielt werden können. Da der Meldeliste wenigstens vier Paarungen zu entnehmen waren, gibt es nur eine Konkurrenz. In der Seniorenklasse, bei der die Paarung zusammen mindestens 90 Jahre hätte aufweisen müssen, ging fast erwartungsgemäß leider einmal mehr nichts zusammen.

In der letzten Saison hatten im Finale gegen Verena Schwarz und Matthias Sobotta am Ende Katharina Bräutigam und Werner Hillebrand die Nase ganz vorn.


Doch mit vier Paarungen kann auch heuer wieder das Mixed ausgespielt werden, wenngleich die Beteiligung aufgrund unserem mit lauter "Hochkarätern" bestückten Damen-Team doch relativ ernüchternd ist. Gerade mal nur eine einzige Landesligaspielerin dieser Saison ist am Start.


Bei der Auslosung, welche am Dienstag dem 18. Juli im Clubheim stattfand, ergaben sich dann folgende Paarungen im Modus "Jeder gegen Jeden":
So wurde ausgelost:
Sarah Sobotta* mit Mike Hammermayer

Lisa Forster mit Matthias Sobotta*

Michaela Wihlbiller mit Harald Wihlbiller

Katja Siegemund mit Werner Hillebrand
* gesetzt

Um eine mögliche vorzeitige Entscheidung zu verhindern, wurden sowohl Sarah und Matthias Sobotta gesetzt, die weiteren Teilnehmer hinzugelost bis auf eine Ausnahme: Michaela Wihlbiller machte es zur Bedingung, mit Ihrem frisch gebackenen Ehegatten zu spielen, was der Sportwart dann auch nicht abschlagen konnte...

Schnell waren heuer die ersten Matches ausgespielt. Nach vier von insgesamt sechs Spielen ist alle noch völlig offen, denn sowohl Sobotta/Hammermayer, Forster/Sobotta wie die Wihlbillers verloren jeweils ein Match. Etwas überraschend war dabei die abschließende Niederlage von Sarah und Mike gegen Lisa und Matthias, durch die die Meisterschaft bis zum Schluss völlig offen blieb. Einzig und allein Katja und Werner waren mit ihrer zweiten Niederlage gegen Lisa und Matthias schon vorzeitig raus aus dem Rennen um den Titel. So ging es in der letzten Begegnung zwischen Michaela mit Harry und Katja mit Werner eigentlich noch um alles, denn mit einem klaren Sieg hätten die beiden auch noch den Titel für sich entscheiden können. Die beiden gewannen zwar dieses Match, doch Katja und Werner spielten gut mit und konnten die Begegnung relativ ausgeglichen gestalten, sodass die neuen Titelträger dann Sarah Sobotta und Mike Hammermayer aufgrund der besseren Punktedifferenz hießen. Auch Lisa Forster und Matthias Sobotta konnten sich noch vor Michaela und Harry auf den zweiten Platz schieben und somit die Vizemeisterschaft für sich "eintüten"...

Das Endergebnis:


1. Sarah Sobotta und Mike Hammermayer

2. Lisa Forster und Matthias Sobotta

3. Michaela und Harald Wihlbiller

4. Katja Siegemund und Werner Hillebrand



         Der Spielplan...

Damen - Doppel:

Mindestanzahl:

3 Paarungen (je Leistungsklasse)

Meisterinnen (2011):

Sarah Sobotta und Michaela Krtschek

Nun sind es bereits schon sechs (!) Jahre, seitdem zum letzten Mal die Damen ihre Doppelmeisterinnen ermittelt hatten. Der letzte Titel stammt aus der Saison 2011, welchen seit damals Sarah Sobotta zusammen mit Michaela Krtschek inne haben. Leider stieß diese Konkurrenz in den letzten Jahren kaum mehr auf  Interesse, was sehr schade ist.


Auch heuer war das Interesse hierfür leider mehr als nur bescheiden, sodass der Sportwart auch diese Konkurrenz streichen musste.

Seniorinnen - Doppel:

Mindestanzahl:

3 Paarungen

Meisterinnen (2013):

Birgit Allmann und Doris Bräutigam

Nachdem das Doppel der etwas älteren Generation in der Saison 2013 noch ausgespielt werden konnte, ging seitdem leider nichts mehr zusammen. Klar, zum einen werden die Damen immer älter, doch waren gerade mal nur drei Paarungen nötig, um diese Konkurrenz durchführen zu können.


Seit damals und nun wieder ein Jahr länger heißen die aktuellen Meister somit Birgit Allmann und Doris Bräutigam, welche das letzte Mal gewonnen hatten. Leider war erneut kein Interesse bei unseren Seniorinnen vorhanden, sodass diese Konkurrenz einmal mehr abgesagt werden musste...


Herren - Doppel:

Mindestanzahl:

3 Paarungen (je Leistungsklasse)

Meister (2016):

Tobias Hiemer und Wolfgang Scheidle

Vor Beginn dieser Meisterschaften hießen die Titelträger im Doppel Tobias Hiemer und Wolfgang Scheidle, die sich in einem Herzschlagfinale des vergangenen Jahres gegen Matthias Sobotta und Bernhard Schmid in drei packenden Sätzen durchsetzen konnten. Mit insgesamt acht Paarungen gab es dabei wieder einmal ein proppenvolles und interessantes Teilnehmerfeld. Auch heuer hoffte der Sportwart auf eine rege Beteiligung, doch gerade mal nur halb so viel hatten sich diesmal in die Meldeliste eingetragen.


Zumindest konnte die Doppelkonkurrenz auch heuer wieder ausgespielt werden und es gab bei der Auslosung auch wieder interessante Paarungen!

Die Auslosung:


  1. Matthias Sobotta* + Dominik Hiemer


  2. Harald Wihlbiller* + Mike Hammermayer


  3. Peter Bräutigam* + Julian Münnich

  4. Bernhard Schmid* + Werner  Hillebrand

* gesetzt



Die Auslosung versprach somit interessante und ausgeglichene Begegnungen, die erste davon gab es schon gleich im ersten Spiel zwischen Matthias Sobotta / Dominik Hiemer gegen Bernhard Schmid und Werner Hillebrand. Nach drei langen Sätzen setzten sich hierbei Matthias und Dominik durch. Das Match Harald Wihlbiller und Mike Hammermayer gegen Peter Bräutigam und Julian Münnich war für Harald und Mike dagegen eine einseitige Sache und schnell entschieden. Fast ebenso klar blieben auch Sobotta/Hiemer gegen die beiden erfolgreich und bewahrten sich damit die Chance, mit einem Sieg gegen Wihlbiller/Hammermayer den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Doch damit wurde es nichts, denn in einem wechselhaft geführten Spiel setzten sich Harry und Mike gegen die beiden in drei packenden Sätzen durch. Mit der Niederlage auch im letzten Spiel gegen Schmid/Hillebrand beendeten Bräutigam/Münnich diese Konkurrenz ohne Punktgewinn. In der letzten, ebenso sehr ausgeglichenen Begegnung Harald und Mike gegen Bene und Werner musste aufgrund Dunkelheit zunächst beim 2:2 im dritten Satz abgebrochen werden. Durch den Satzgewinn wurde diese Meisterschaft jedoch schon vor Ende dieses Matches für Harry und Mike entschieden, selbst wenn die beiden den letzten Durchgang mit 2:6 verloren hätten. Doch soweit kam es nicht, denn Harry und Mike erwischten bei der Fortführung des dritten Satzes einen idealen Start und holten sich im dritten Spiel den dritten Sieg und somit den verdienten Titel...

Das Endergebnis:

1. Harald Wihlbiller und Mike Hammermayer

2. Matthias Sobotta und Dominik Hiemer

3. Bernhard Schmid und Werner Hillebrand

4. Peter Bräutigam und Julian Münnich



Senioren - Doppel:

Mindestanzahl:

3 Paarungen

Meister (2015):

Johann Krtschek und Peter Sobotta

Im vergangenen Jahr konnte das Doppel der Senioren nach langer Zeit mangels Beteiligung nicht ausgespielt werden. Zeigt sich nun auch bei der männlichen Konkurrenze eine Tendenz wie bei den Seniorinnen ab? Wir wollten es nicht hoffen, doch leider war es so. Mangels Masse musste diese Konkurrenz zum zweiten Mal nacheinander ausfallen, obwohl die Mindestanzahl auch hier gerade mal nur drei Paarungen betragen hätte. Um in der Seniorenkonkurrenz zu spielen, muss jeder Teilnehmer mindestens 45 Jahre auf dem Buckel haben...

Damen - Einzel:

Mindestanzahl:

3 Teilnehmerinnen (je Leistungsklasse)

Meisterin (2014):

Julia Hiemer

Bereits schon zwei Jahre liegt die letzte Entscheidung im Einzel der Damen zurück. Damals holte Julia Hiemer souverän den Titel. Seit dem konnte "mangels Masse" leider keine weibliche Einzelkonkurrenz mehr ausgespielt werden. Eigentlich unverständlich, bedenkt man nur das hochklassige Damenteam, welches unser Verein zu bieten hat.


Auch heuer wurde es einmal mehr nichts mit dem Ausspielen des Damen-Einzels, nicht einmal drei Teilnehmerinnen waren für diesen Wettbewerb der Meldeliste zu entnehmen...

Seniorinnen - Einzel:

Mindestanzahl:

3 Teilnehmerinnen

Meisterin (2004):

Lucia Gaschler

Bei unserer älteren Generation der weiblichen Aktiven sind nun schon sage und schreibe 13 (!) Jahre vergangen, als zum letzten Mal die Meisterin im Einzel ausgespielt wurde. Damals gewann im Jahr 2004 Lucia Gaschler und ist demnach nach wie vor immer noch die aktuelle (und anscheinend ewige) Titelträgerin!


Und: Sie wird es auch noch mindestens ein Jahr weiterhin bleiben, denn auch heuer haben sich unsere Seniorinnen nicht für ihre Meisterschaften begeistern können...

Herren - Einzel:

Mindestanzahl:

3 Teilnehmer (je Leistungsklasse)

Meister (2016):

Tobias Hiemer

In den letzten beiden Jahren  brannte regelrecht ein "Feuerwerk" bei der männlichen Einzelkonkurrenz ab. Es gab wieder so manche Überraschungen in der "Königsklasse". So waren es zum einen (nach einer Absage) immer noch sage und schreibe 15(!) Teilnehmer, zum anderen konnte erstmals Tobi Hiemer den Einzeltitel gewinnen. Er setzte sich dabei gegen Alex Strobel im Finale durch.


Auch heuer hoffte Sportwart Peter Sobotta auf ein ähnlich großes und hochklassiges Teilnehmerfeld, zumal mit erneut drei Herrenmannschaften eine hervorragende Basis an Spielern gegeben sein sollte - und - er wurde nicht enttäuscht! Zunächst gab es mit gleich 16 Teilnehmern ein komplett volles Teilnehmerfeld im Modus "Doppel-KO-System". Bei der Auslosung wurden dann vier Teilnehmer gesetzt, die weiteren dann einfach dazugelost.


Nachdem der aktuelle Titelträger Tobias Hiemer, der über die ganze Saison über schon mit Problemen beim Fußgelenk zu kämpfen hatte, seine Teilnahme absagte und somit den Titel nicht verteidigen konnte, hatten dagegen die beiden Neuzugänge Alex Heine und Markus Danner ihre Teilnahme bekundet und sorgen so für ein hochklassiges Teilnehmerfeld.


Die Gewinnerseite:

Gleich nach Beginn verletzte sich Dominik Hiemer an der Hand und auch Philip Schedel zog seine Meldung kurzerhand wieder zurück, sodass letztendlich noch 14 Aktive den neuen Meister ermitteln sollten. Keine Überraschung gab es in der 1. Runde bei den Gesetzten, welche ihre Aufgaben mehr oder weniger mit Bravour erledigten. Harald Wihlbiller, der es in der 2. Runde mit dem TOP-Gesetzten Alex Heine zu tun bekam, kämpfte bravourös, konnte jedoch die Niederlage, wenn auch knapp, nicht verhindern. Peter Bräutigam stand nach seinem klaren Sieg gegen Christoph Lachenmayr als erster im Halbfinale der Siegerseite und traf nun auf Alex Heine, gegen diesen er jedoch nicht die Spur einer Chance hatte.

Im unteren Feld unterlag der Vizemeister von 2014, Stefan Schedel nach einer durchwachsenen Leistung gegen Alex Strobel. Der wiederum zog gegen die aktuelle Nummer 4 der 1. Herrenmannschaft, Markus Danner in der zweiten Runde den Kürzeren. Matthias Sobotta gewann gegen Julian Münnich sein Erstrundenmatch, musste dann aber gegen Kevin Hierl über drei Sätze gehen, um dann nach einer starken Leistung gegen Markus Danner als Erster in das Finale der Gewinnerseite einzuziehen. Sein Gegner hieß (erwartungsgemäß) Alex Heine, der sein Match gegen Peter Bräutigam klar gewann und auch gegen Matthias zeigte, weshalb er unangefochten die Nummer 1 der 1. Herrenmannschaft ist. Dieser wanderte damit direkt ins Finale der Verliererseite, wo er sich aber bei einem Sieg wiederum ins Endfinale spielen könnte...


Die Verliererseite (obere Hälfte):

Bereits in der ersten Begegnung auf der Verliererseite kam es bei der Neuauflage des vergangenen Jahres zwischen Mike Hammermayer und Werner Hillebrand zu einem brisanten Duell. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr, als Werner noch die Nase vorn hatte, entschied diesmal Mike das Match für sich, wenn auch etwas mühsam in drei Sätzen und musste dann auch gegen Christoph Lachenmayr kämpfen, um die nächste Runde zu erreichen. In dieser hieß sein Gegner Harald Wihlbiller, der im Spiel gegen Robert Habermann nichts anbrennen ließ und auch hier nur im ersten Satz Mühe hatte, Mike in Schach zu halten. Harald traf in der nächsten Runde auf Markus Danner. Und damit hatte auch die obere Hälfte ihr Spitzenspiel vorzuweisen denn - in einem wahren Tenniskrimi schien Harry beim Stand von 4:6 und 1:5 so gut wie ausgeschieden, als er sich in unglaublicher Weise wieder heranspielte, nie aufgab, um jeden Ball fightete und diesen zweiten Durchgang dann tatsächlich noch - nach Abwehr von zwei Matchbällen im Tiebreak für sich entscheiden konnte. Aufgrund der Dunkelheit musste dann der entscheidende dritte Durchgang am nächsten Tag fortgesetzt werden. Und auch hier zeigte Harry erneut eine Wahnsinns-Laufleistung und machte so gut wie keine unerzwungenen Fehler. So setzte er sich am Ende verdient mit 6:2 durch und musste nun gegen Alex Strobel ran. Auch dieses Match versprach nicht nur einen großen Fight, sondern bot ihn auch. Satte dreieinhalb Stunden standen sich die beiden gegenüber und schleppten sich im dritten Durchgang mit Krämpfen und weiteren Blessuren über den Platz. Und erneut war es Harry, der zum Schluss das bessere Ende für sich verbuchen konnte. Er zog mit diesem Sieg in das so genannte "kleine Finale der Verliererrunde" ein, in dem nun Matthias Sobotta sein Gegner war. Doch diesmal wurde der Durchmarsch von Harry gestoppt. Matthias spielte im ersten Satz sehr druckvoll und nahezu fehlerlos und ließ Harry nicht die Spur einer Chance. Dieses Niveau konnte er im Laufe des zweiten Durchgangs jedoch nicht halten, sodass nun Harry immer besser ins Spiel kam und sich fortan auf seine Kämpferqualitäten verlassen konnte. So entwickelte sich auch dieses Match, nachdem Harry den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte, zu einem wahren Krimi, welcher erneut fast über drei Stunden andauerte. Nach großem Kampf sowohl von Harry wie auch Matthias hatte am Ende Matthias den etwas längeren Atem und das nötige Quäntchen Glück, um sich mit dem 6:1 / 4:6 und 7:5 Erfolg zurück auf die Siegerseite in das endgültige Finale gegen TOP-Favorit Alex Heine zu spielen. Der Lohn der Mühen für Harry ist der hervorragende und völlig verdiente 3. Platz in der Endabrechnung; Matthias hatte mit diesem Sieg zumindest schon mal die (erstmalige) Vizemeisterschaft in der Tasche, bei dem es letztendlich dann auch blieb - denn: Im Finale gegen Alex Heine war er dann schließlich machtlos (...weiterlesen unten unter "Das Finale")...


Die untere Hälfte:

In der unteren Hälfte setzte sich erwartungsgemäß Bernhard Schmid gegen Julian Münnich durch. Auch Kevin Hierl zeigte eine starke Leistung gegen Stefan Schedel, der erst im zweiten Satz besser ins Match kam, die Niederlage aber nicht mehr verhindern konnte. Danach musste Kevin gegen Alex Strobel ran, der in einem hochklassigen Match wiederum Bernhard Schmid in die Schranken verwies. Und auch dieses Spiel war nicht nur hochklassig sondern bot alles, was den Tennissport so schön macht; Drei umkämpfte und lange Sätze, tolle Ballwechsel und von beiden einen beispielhaften kämpferischen Einsatz, welcher sich im dritten Satz in Krämpfen und sonstigen Blessuren auswirkte. Nach fast drei Stunden (!) stand dann Alex Strobel als Sieger fest, obwohl es Kevin noch fast geschafft hätte, nach einem 0:5 Rückstand (4:5) das Match noch zu drehen. Im Spiel um den Einzug in die Vorschlussrunde der Verliererseite präsentierte sich Alex dann aber wieder gut erholt und ließ Rekord (alt) meister Peter Bräutigam keine Chance. Er wartete nun auf Harry Wihlbiller, der sich zuvor (etwas überraschend) gegen Markus Danner durchsetzen konnte und für ihn nach einem wahren Marathon-Match die Endstation bedeutete...


Das Finale:

Im Finale gegen Alex Heine war Matthias Sobotta dann jedoch schließlich machtlos. Zum einen war gegen das intelligente und sichere Spiel von Alex kein Kraut gewachsen, zum anderen steckte Matthias der Muskelkater vom Freitags-Marathonspiel gegen Harry noch in seinen Knochen. Alex gestaltete den ersten Satz nahezu fehlerlos und hatte immer die richtige Antwort, wenn mal ein guter Ball von Matthias das Netz passierte. Doch insgesamt machte Matthias in diesem Match aber auch zu viele unerzwungene Fehler, sicher auch unter dem Druck, seine Bälle mit vollem Risiko spielen zu müssen, wenn er diese nicht postwendend um die Ohren zurück bekommen wollte. So sahen die zahlreichen Zuschauer leider einen sehr einseitigen ersten Satz, welchen Alex auch glatt mit 6:0 für sich entschied. Im zweiten Durchgang gönnte sich auch Alex dann den ein oder anderen "leichten" Fehler, was Matthias besser ins Spiel kommen ließ. Nun konnte er auch ansatzweise zeigen, weshalb er (zurecht) im Finale stand. Beim Stand von 3:3 hatte Matthias dann auch gleich drei Mal die Chance, sogar auf 4:3 zu erhöhen, konnte diese "Big-Points" aber nicht verwerten. Danach war wieder die Luft heraus, sodass auch der zweite Durchgang und somit die Meisterschaft zu guter Letzt und völlig verdient mit 6:3 an Alex ging...


Das Endergebnis:
1. Alexander Heine  


2. Matthias Sobotta


3. Harald Wihlbiller


4. Alex Strobel


5. Markus Danner


6. Peter Bräutigam


7. Kevin Hierl


8. Mike Hammermayer


9. Christoph Lachenmayr


10. Bernhard Schmid


11. Robert Habermann


12. Stefan Schedel


13. Werner Hillebrand


14. Julian Münnich

Der Spielplan...

Senioren - Einzel:

Mindestanzahl:

3 Teilnehmer

Meister (2015):

Peter Sobotta

Zum ersten Mal seit 2010 konnte in der letzten Saison zum zweiten Mal überhaupt die Einzelkonkurrenz der Senioren nicht ausgespielt werden. Zu wenig Interessierte waren vorhanden. Somit heißt der aktuelle Titelträger von 2015 nach wie vor Peter Sobotta.


Blieb zu hoffen, dass in dieser Saison die doch so zahlreichen Senioren des Vereins wieder am Start sind! Nach zögerlichen Anmeldungen kann diese Konkurrenz heuer doch wieder ausgespielt werden. Insgesamt hatten sich dann vier Teilnehmer zu diesen Meisterschaften angemeldet.


Bei der Auslosung gab es nichts zu losen, gespielt wird im Modus "Jeder gegen Jeden". So kämpfen heuer Bernd Linke, Viktor Braun, Peter Sobotta und Anton Osterrieder um den Titel.


Und lang hat's gedauert, bis das "ältere Semester" mal ihr erstes Match ausgespielt hatte. In diesem setzte sich (erwartungsgemäß) Peter Sobotta gegen Anton Osterrieder durch. Er gewann auch die zweite Begegnung gegen Bernd Linke zwar relativ klar, wenngleich gerade der zweite Durchgang hart umkämpft war und Bernd einfach nicht die entscheidenden Punkte für sich entscheiden konnte. Auch im dritten Match gegen Viktor Braun begann Peter stark, profitierte jedoch vor allem im ersten Satz von den relativ leichten Fehlern von Viktor. Nachdem Viktor im zweiten Satz schon 1:4 hinten lag, kämpfte er sich noch einmal bravourös auf 3:4 heran, bevor Peter dann aber den Satz und somit die Meisterschaft für sich entschied.

Sowohl Viktor wie Anton O. und Bernd kämpfen fortan noch um die Vizemeisterschaft. Während dabei Viktor sein zweites Match gegen Anton für sich entscheiden konnte kam es zum letzten Spiel zwischen Viktor und Bernd nicht mehr - beide fanden leider keine Zeit mehr hierfür...
Somit sicherte sich Viktor aufgrund des besseren Spielverhältnisses vor Anton Osterrieder die Vizemeisterschaft...

Es versteht sich von selbst, dass für die Teilnahme an allen Vereinsmeisterschaften wichtige und viele Punkte für die aktuelle TC Turniermeisterschaft  vergeben werden..


Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
jede Menge Spaß, Glück und natürlich Erfolg!!

Letzte Aktualisierung: 12.12.2017
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